Kfz-Versicherungsarten

Nur mit ordnungsgemäß versicherten Kraftfahrzeugen darf man sich im Straßenverkehr bewegen: Die Kfz-Versicherung ist eine Pflichtversicherung, um die man nicht herum kommt. Und sie macht Sinn. Kommt es zum Unfall, dann bleiben weder der Verursacher noch der Geschädigte auf dem finanziellen Schaden sitzen, die Versicherung reguliert den Schaden und kümmert sich um die Begleichung der entstandenen Kosten und ebenso um eventuelle anwaltliche Schritte im Zusammenhang mit dem Versicherungsfall.

Beitragshöhe der Kfz-Versicherung in Abhängigkeit vom Fahrzeug

Die Beitragshöhe für die Kfz-Versicherung hängt unter anderem vom Fahrzeug selbst ab: Neuwagen versichert man am besten mit einer sogenannten Vollkasko-Versicherung, bei der nicht nur die Schäden an anderen Fahrzeugen, sondern auch die am eigenen reguliert werden. Eine Abstufung stellt die Teilkaskoversicherung da, die Schäden am eigenen Auto nur noch unter bestimmten Umständen reguliert. Für ältere Fahrzeuge eignet sich schließlich die reine Haftpflichtversicherung. Hier werden ausschließlich die Schäden am fremden Fahrzeug beglichen. Bei der Wahl der Versicherung sollte man sorgfältig rechnen. Denn je hochwertiger die Versicherung ist, die man wählt, desto höher sind auch die Beiträge, die jährlich zu zahlen sind. Neben den klassischen Versicherungsarten gibt es schließlich noch die Direktversicherung. Hier wird der Versicherungsvertrag per Internet abgeschlossen. Nach einer Anfrage per Online-Formular wird dem Interessenten der Tarif mitgeteilt. Der Kontakt findet ausschließlich per email und Telefon statt. Vorteil für den Versicherten sind die meist niedrigeren Beiträge, Nachteil ist, dass es keine Beratung zu den Tarifen gibt, der Kunde muss eigene Vorarbeit leisten und den für ihn günstigsten Tarif selbst ermitteln.

Regulierung im Schadensfall

Im Schadensfall kommt die gewählte Versicherung sowohl für Sach- als auch für Personenschäden auf. Die Höhe der versicherten Summe und die Art der Regulierung werden im sogenannten Versicherungsschein festgelegt. Wie hoch die Versicherungsbeiträge sind, hängt zum einen vom Versicherer und den vereinbarten Leistungen, zum anderen aber auch vom Fahrzeug und dem Fahrzeugführer statt. Beginnt man als Fahranfänger und versichert sein erstes eigenes Auto, liegt der Versicherungsbeitrag relativ hoch: Die Versicherungsgesellschaften berechnen bis zu 230% Risikozuschlag zusätzlich zum Beitragssatz. Für jedes Jahr, in dem man unfallfrei fährt, sinkt der Beitrag um einen bestimmten Prozentsatz ab, muss ein Schaden reguliert werden, wird der Beitrag wieder angehoben.
Prinzipiell sollte man viele Versicherungen vergleichen und zwar nicht nur, was die Höhe der Beiträge und die Leistungen angeht, sondern auch, was das Verhalten bei der Schadensregulierung angeht. Mit Hilfe der verschiedenen Rankinglisten können die Versicherungen nach verschiedenen Kriterien beurteilt und verglichen werden.

Nach einem Unfall richtig handeln
Wenn Sie in einen Unfall verwickelt werden ist es von größter Wichtigkeit, Ruhe zu bewahren. Als erstes müssen Verletzte versorgt und der Rettungsdienst informiert werden. mehr...
Die passende Versicherung finden
Durch unseren Versicherungsvergleich finden Sie in 5 Minuten Ihre ideale Kfz Versicherung. Wir vergleichen für Sie alle Top Anbieter – unabhängig und zuverlässig. mehr...
Welche Angebote gibt es?
Wir stellen Ihnen die Top Versicherer vor. Lesen Sie, wer Berater vor Ort, günstige Beitragssätze und Direktversicherungen anbietet – von A wie Axa bis Z wie Zurich. mehr...